BAS 53: Buchvorstellung in Bolivien

Band 53 der Bonner Amerikanistischen Studien trägt den Titel Las Siete Maravillas de la Amazonia precolumbina. Der von Stéphen Rostain und Carla Jaimes Betancourt herausgegebene Sammelband erscheint in Koedition mit dem Verlag Plural editores (La Paz, Bolivien) und dem IV Encuentro Internacional de Arqueología Amazónica (EIAA).

Er wird zunächst zur Eröffnung des IV EIAA am 1. Oktober in Trinidad, Bolivien vorgestellt. Eine Buchvorstellung in Bonn wird folgen.

Mit Beiträgen von renommierten internationalen ArchäologInnen und AnthropologInnen, die im Amazonasgebiet forschen, möchte die Publikation auf die kulturelle Diversität der Region aufmerksam machen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass bisher keine präkoloniale Stätte im Amazonasgebiet zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Das Buch richtet sich nicht nur an ein akademisches, sondern auch allgemeines Publikum und an politische Entscheidungsträger. Lesen Sie hier die Beschreibung des Buches (auf Spanisch und Englisch).

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BAS 52 ist erschienen – Buchvorstellung am 13. Oktober 2017

Mit APALAI – TIRIYÓ – WAYANA … objects_collections_databases ist Band 52 der Reihe Bonner Amerikanistische Studien erschienen. Die Publikation wird im Rahmen des Symposiums „Men-­Thing-­Entanglements: Participation and Transformation“ von den Herausgeberinnen Beatrix Hoffmann-Ihde und Karoline Noack vorgestellt.

BAS51_CoverBASS e.V. lädt alle Interessierten herzlich ein zur
Buchvorstellung am
13. Oktober, 15:45 Uhr
in der Bonner Altamerika-Sammlung,
Oxfordstraße 15, Bonn.

Beatrix Hoffmann, Karoline Noack (eds.)
APALAI – TIRIYÓ – WAYANA … objects_collections_databases

Der Band ist für 49,80 € im Buchhandel erhältlich.
Sie können den Titel auch direkt bei BASS bestellen.

Zusammenfassung
Der Aufsatzband vereint 12 Beiträge, die aus einem Symposium hervorgingen und auf ersten Ergebnissen eines daraus entwickelten Forschungsprojektes basieren. Gegenstand des Forschungsprojektes ist die Untersuchung kultureller Transformationsprozesse bei karib-sprachigen Ethnien der Guyanas und ihren Nachbarn. Im Fokus steht dabei die historische und rezente materielle Kultur der Apalai, Tiriyó und Wayana. Weiterlesen

Ausstellungseröffnung und lateinamerikanisches Buffet am 9. Oktober 2017

Zum Semesterbeginn am Montag, den 9. Oktober, wird um 19 Uhr die Ausstellung Art de Cuisine – Esskultur in Lateinamerika eröffnet, die von Studierenden im Rahmen ihres Praktikums in der BASA im Sommersemester 2017 erarbeitet wurde. Die Ausstellung stellt vielfältige Beispiele rund um das Thema Essen (und Trinken) in Lateinamerika aus Gegenwart und Vergangenheit. Dabei geht es es unter anderem um die Beschaffung von Nahrungsmitteln, etwa durch Jagd oder Fischfang, die Bedeutung des Mais in vorspanischen Gesellschaften oder die Entstehung der Schokolade. Viele in Lateinamerika kultivierte Nahrungs- und Genussmittel werden heute weltweit vermarktet, sodass wir sie hier auch konsumieren können. Daher ist ein Themenbereich der Ausstellung dem fairen Handel gewidmet.

Im Anschluss an die Ausstellung wird das lateinamerikanische (oder internationale) Buffet eröffnet, zu dem die Fachschaft Altamerikanistik und Ethnologie herzlich einlädt. Wie in den vergangen Jahren werden alle Gäste darum gebeten, eine Kleinigkeit zu Essen für alle mitzubringen, damit die Tische reichhaltig gedeckt sind.
Der gemütliche Abend wird mit Wein abgerundet und auch an Musik soll es nicht fehlen. Mitgebrachte Instrumente werden gern gesehen und gehört!

Symposium „Men-­Thing-­Entanglements“

Vom 10.-13. Oktober 2017 findet in der BASA das Symposium „Men-­Thing-­Entanglements: Participation and Transformation“ des BMBF-geförderten Verbundforschungsprojekt „Mensch-Ding-Verflechtungen indigener Gesellschaften“ statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung oder einzelnen Programmpunkten teilzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hier können Sie das Programm des Symposiums downloaden.

Ausstellungseröffnung am 12. Januar 2017

teobertmaler

Zur Pressemitteilung

Am Donnerstag, den 12. Januar, um 18:15 Uhr wird die Fotoausstellung „Teobert Maler. Historische Fotografien Mexikos“ mit einem Vortrag von Dr. Gregor Wolff in der BASA eröffnet.

Teobert Maler (1842-1917) bereiste Ende des 19. Jahrhunderts Süd-Mexiko und Guatemala. Er verfasste Berichte und machte Fotografien und Zeichnungen von Maya-Ruinenstätten, die sehr wertvoll für aktuelle archäologische Forschungen sind. Ein Teil des Nachlasses von Maler befindet sich im Besitz des Ibero-Amerikanischen Instituts, das die Ausstellung, die bis zum 22. Februar in der BASA zu sehen ist, konzipiert hat.